Sanfermines
6 - 13. Juli, Sonntag – Sonntag
Autonome Region Navarra

Geschichte des Feiertags
San Fermin wurde zu Ehren des Heiligen Fermin, dem Schutzpatron von Navarra, gegründet und umfasst sowohl religiöse als auch weltliche Elemente. Der Feiertag hat seine Wurzeln im Mittelalter, als zu Ehren des Heiligen religiöse Feste und Jahrmärkte abgehalten wurden. Die Tradition des Stierrennens begann wahrscheinlich damit, Stiere zur Stierkampfarena zu transportieren, und entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem wichtigen Bestandteil des Festivals.
Hauptmerkmale von San Fermin
Bullenrennen (Encierro). Dies ist vielleicht das berühmteste Element des Feiertags. Ab dem 7. Juli laufen die Teilnehmer jeden Tag in weißen Hemden und roten Bändern vor den Bullen durch die Straßen der Stadt vom zentralen Platz bis zur Stierkampfarena. Die Rennen finden morgens statt und locken tausende Teilnehmer und Zuschauer an.
Bullenrennen sind gefährlich und bergen ein hohes Verletzungsrisiko, doch viele Menschen kommen speziell nach Pamplona, um das Adrenalin zu erleben und Teil dieses Spektakels zu sein.
Stierkampf. Während der Feiertage finden auch Stierkämpfe (Kämpfe mit Stieren in der Arena) statt, die ein wesentlicher Bestandteil der spanischen Kultur und Tradition sind. Heutzutage finden in Pamplona besondere Aufführungen unter Beteiligung professioneller Matadore und Bullen statt.
Religiöse Prozessionen. Im Rahmen des Feiertags finden religiöse Veranstaltungen zu Ehren des Heiligen Fermin statt. Eine der bedeutendsten ist die Prozession mit dem Bild des Heiligen durch die Straßen der Stadt, die viele Einheimische und Pilger anzieht.
Musik, Tanz und Feuerwerk. Abends und nachts finden in Pamplona Musik- und Tanzveranstaltungen sowie Feuerwerke statt. Der Stadtplatz ist voller Freude und jeder kann an den Straßenfesten teilnehmen.
Traditionelle Kleidung. Die Teilnehmer des Feiertags tragen normalerweise traditionelle Kleidung – weiße Hemden und Hosen mit roten Schals oder Gürteln. Dies symbolisiert die Verbundenheit mit der Tradition und den Respekt vor dem Heiligen Fermini.